Regionalführer
Entdecke 5 öffentliche Tauchplatzführer in ganz Island.
Kartierte Standorte
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Island
Bjarnagjá ist eine tiefe vulkanische Spalte, die sich durch die Lavafelder nahe Grindavík auf der Halbinsel Reykjanes zieht. Taucher steigen in einen schmalen tektonischen Graben hinab, der von steilen Basaltwänden und verkeilten Unterwasser-Felsblöcken geprägt ist. Meerwasser dringt von der nahen Küste durch das poröse Vulkangestein unter eine kalte Süßwasserschicht an der Oberfläche. Dadurch entsteht eine ausgeprägte Halokline, die beim Durchtauchen der Grenzschicht für faszinierende optische Verzerrungen sorgt.
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Eingebettet in den See Thingvallavatn ist Davíðsgjá eine vulkanische Spalte, die direkt von der felsigen Uferlinie in tiefere Gewässer verläuft. Oft als tiefere, mystischere Schwester der Silfra bezeichnet, bietet sie steil abfallende Basaltwände und weitläufige Unterwasserausblicke. Der Tauchgang beginnt mit dem Einstieg im seichten Flachwasser des Sees, führt über überflutete Lavaformationen und hinab in die spektakuläre geologische Spalte.
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An der Spitze der Reykjanes-Halbinsel gelegen, bietet Garður gut zugängliche Tauchgänge im Nordatlantik direkt vom Ufer aus. Dichte Kelpwälder bedecken den felsigen Meeresboden, der in offene Sandflächen übergeht und einer artenreichen Kaltwasser-Meeresfauna Schutz bietet. Taucher navigieren um natürliche Felsriffe und die alte Pierstruktur, wo sich bodenbewohnende Arten zwischen Felsblöcken verbergen.
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Inmitten der vulkanischen Landschaft der Halbinsel Reykjanes bietet der See Kleifarvatn ein außergewöhnliches geothermal geprägtes Süßwassertaucherlebnis. Aus Spalten am Seeboden steigen kontinuierlich Gasbläschen auf, die unter Wasser ein spürbares Vibrieren und Zischen erzeugen. Taucher erkunden schwefelverfärbte Vulkansedimente und Hydrothermalquellen, an denen warmes Wasser direkt in den eiskalten Vulkansee strömt.
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Silfra ist eine tektonische Spalte im Thingvellir-Nationalpark, die durch das Auseinanderdriften der nordamerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte entstanden ist. Unterirdisches Gletscherschmelzwasser filtert über Jahrzehnte hinweg durch poröses Basalt-Lavagestein, bevor es in die Spalte tritt, was für eine phänomenale Wassersicht mit einem unverwechselbaren Tiefblauton sorgt. Die Tauchroute führt durch markante Abschnitte wie den Big Crack, die Hall, die Cathedral und die seichte Lagoon.
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