Regionalführer
Entdecke 15 öffentliche Tauchplatzführer in ganz Schweden.
Kartierte Standorte
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Schweden
Im Winter nach einem Brand an Bord im Packeis eingeschlossen und gesunken, ruht die holländische Fleute Anna Maria aufrecht auf dem Meeresboden im maritimen Kulturreservat Dalarö. Da es im sauerstoffarmen Brackwasser der Ostsee keine holzbohrenden Schiffsbohrwürmer gibt, sind ihr Holzrumpf, die Decksbalken und das Heck nach Jahrhunderten unter Wasser bemerkenswert gut erhalten. Ein Tauchgang an diesem Wrack bietet faszinierende Einblicke in den Handelsschiffbau des 17. Jahrhunderts mit sichtbaren Decksspanten, Laderäumen und Kniehölzern.
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An den felsigen Nordhängen der Halbinsel Kullaberg gelegen, bietet Arild Zugang zu einer dramatischen Unterwasserlandschaft, wie sie für das Meeresschutzgebiet von Skåne typisch ist. Felsblöcke, Spalten und Steinriffe bieten unter dichten Wäldern aus Zuckertang und Blasentang Schutz für Kaltwasserfauna. Steilere Felsabfälle gehen in Sandflächen über, auf denen Plattfische und Krebstiere auf Nahrungssuche gehen.
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Die Bodekull ist ein außergewöhnlich gut erhaltenes schwedisches Marinetransportschiff aus dem 17. Jahrhundert, das aufrecht auf dem Meeresgrund im Stockholmer Schärengarten bei Dalarö ruht. Das Holzschiff, das im Spätherbst während des Schonischen Krieges mit einer Ladung Mehl und Vorräten sank, ist dank des kalten, salzarmen Wassers der Ostsee, das den Befall durch Schiffsbohrwürmer verhindert, nahezu intakt geblieben. Taucher treffen auf stehende Holzstrukturen, intakte Rumpfbeplankungen, Decksausrüstung und historische Details, die wie in der Zeit eingefroren wirken. Der Zugang ist streng geregelt und nur über zertifizierte Kulturerbe-Tauchbasen möglich, um das empfindliche historische Holz vor Ankerschäden und Berührungen durch Taucher zu schützen.
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Dalby Stenbrott, im Naturgebiet Knivsåsen in Skåne gelegen, ist ein gefluteter ehemaliger Rotsteinbruch, der als beliebter regionaler Tauchplatz für Ausbildungs- und Freizeittauchgänge dient. Steile Felswände fallen ins Wasser ab, das in den wärmeren Monaten durch ausgeprägte Sprungschichten geteilt wird. Taucher bewegen sich zwischen versunkenen Ästen, altem Steinbruch-Equipment und Unterwasserplattformen, die häufig für Übungen genutzt werden.
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Vor Sturkö im Schärengarten von Karlskrona gelegen, ist Ekenabben eine gut zugängliche Unterwasser-Kulturerbestätte mit einem historischen Schiffsfriedhof. Sechs schwedische Linienschiffe und Fregatten aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert wurden hier gezielt versenkt, um die Durchfahrt zum Marinestützpunkt Karlskrona zu sperren. Der Tauchplatz bietet einen Unterwasser-Lehrpfad mit Führungsleinen und Informationstafeln entlang gut erhaltener Eichenrümpfe, Kiele und Konstruktionshölzer, die auf einem geschützten Schlick- und Sandgrund ruhen.
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Die Gröne Jägaren ist ein bewaffnetes schwedisches Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das 1676 während militärischer Operationen im Stockholmer Schärengarten explodierte und sank. Auf dem Meeresgrund im maritimen Schutzgebiet von Dalarö gelegen, ist die hölzerne Rumpfstruktur dank des brackigen und von Schiffsbohrwürmern freien Ostseewassers bemerkenswert gut erhalten. Taucher finden an diesem Wrack freiliegende Spanten, Decksbalken, Ballaststeinhaufen und mehrere gusseiserne Kanonen vor, die über das Trümmerfeld verteilt sind.
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Die S/S Ingrid Horn ist ein gut erhaltener deutscher Frachtdampfer, der nach einer Kollision mit einem anderen Schiff im Stockholmer Schärengarten sank. Aufrecht auf weichem Grund liegend, sind Rumpf und Aufbauten dank des kalten, salzarmen Ostseewassers bemerkenswert intakt geblieben. Taucher können Deckmaschinerie, Winden, Laderäume und den Heckbereich erkunden – Kaltwasserausrüstung und redundante Lampen sind für die Orientierung in den dunklen Tiefen jedoch unerlässlich.
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Das Jutholmsvraket ist der bemerkenswert intakte Holzrumpf eines bewaffneten Handelsschiffs aus dem späten 17. Jahrhundert, das aufrecht auf schlickigem Meeresgrund nahe Dalarö im Stockholmer Schärengarten liegt. Da im brackigen Wasser der Ostsee der holzbohrende Schiffsbohrwurm fehlt, sind die massiven Eichenhölzer, Spanten, Decksbalken und das Heckspiegel intakt erhalten geblieben. Taucher erkunden den freiliegenden Frachtraum sowie die erhaltene Rumpfkonstruktion. Eine exzellente Tarierungskontrolle ist hier zwingend erforderlich, da das feine Sediment am Grund das Wasser schnell eintrübt und das empfindliche historische Holz keinesfalls berührt werden darf.
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Vor der Küste von Malmö im Öresund gelegen, bietet Ön bei Limhamn leicht zugängliches Tauchen von Land aus entlang von Steinschüttungen, Seegraswiesen und sandigen Abschnitten. Taucher treffen häufig auf Grundfische, die in den Algenfeldern ruhen, während die Felsblöcke dichte Kolonien von Miesmuscheln und Moostierchen beherbergen. Die Strömungen im Sund können variieren und beeinflussen die Sichtweiten im Wechsel der Gezeiten.
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Ransvik liegt an der felsigen Küste des Naturschutzgebiets Kullaberg und ist einer der klassischen Kaltwasser-Tauchplätze für Landtauchgänge in Südschweden. Taucher steigen von einer geschützten Steinbucht aus ein und folgen einem Meeresboden aus Granitblöcken und Kelpwiesen, der allmählich in offenen Sand übergeht. Die zerklüftete Topografie schafft geschützte Mikrohabitate, in denen Meereslebewesen der Nordsee und des Kattegats in Felsspalten und unter Überhängen gedeihen.
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Das schwedische Kriegsschiff Riksäpplet sank 1676 vor Dalarö Skans, nachdem bei einem Herbststurm der Anker slippte. Frühe Bergungsarbeiten trugen die oberen Decks und Kanonen ab, doch die unteren Eichenspanten, Kielabschnitte und der Ballaststeinhügel liegen weiterhin auf dem Grund der Ostsee. Der niedrige Salzgehalt des Schärengewässers verhindert den Befall durch holzbohrende Schiffsbohrwürmer, wodurch das jahrhundertealte Wrack bemerkenswert intakt geblieben ist. Taucher müssen über dem feinen Bodensediment eine strikte Trimm- und Tarierkontrolle wahren.
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Die Sappemeer, ein niederländischer Motorfrachter, liegt aufrecht auf weichem Meeresgrund im äußeren Stockholmer Schärengarten. Der niedrige Salzgehalt und das kalte Ostseewasser konservieren den intakten Rumpf, die offenen Laderäume, die Decksausrüstung sowie die Strukturen rund um Brücke und Heck. Geringer Lichteinfall und niedrige Wassertemperaturen in der Tiefe erfordern zuverlässigen Kälteschutz und eine präzise Tarierung.
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Direkt an der Uferpromenade von Lysekil an der Mündung des Gullmarnfjords gelegen, gehört Släggö zu den beliebtesten Landtauchplätzen Schwedens. Einstiegstreppen und Geländer führen in eine geschützte Bucht mit eigens angelegten Unterwasser-Übungsplattformen und fest installierten Führungsleinen. Der Meeresboden geht von seichten, mit Kelp bewachsenen Felsen in sanft abfallende Schlickflächen über, die weiter draußen in felsigere Riffe mit einer erstaunlichen Vielfalt nordischer Meereslebewesen münden.
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Der Dampfschlepper Tyr liegt in den äußeren Stockholmer Schären und bietet einen klassischen Kaltwasser-Wracktauchgang in der Ostsee. Das Schiff steht aufrecht auf schlickigem Grund; Rumpf, Decksausrüstung und Schleppgeschirr sind dank des niedrigen Salzgehalts und des Fehlens von Schiffsbohrwürmern weitgehend intakt. Das gedämpfte Umgebungslicht und die kalten Tiefen erfordern eine disziplinierte Tarierung, um das feine Bodensediment nicht aufzuwirbeln.
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Vadviken liegt auf der Insel Dalarö im Stockholmer Schärengarten und dient als verlässlicher Landtauchplatz für Ausbildungs- und Freizeittauchgänge. Der Einstieg erfolgt direkt vom seichten Ufer aus in das Brackwasser. Der Meeresgrund fällt über Sand, Schlick und Seegraswiesen sanft ab, durchsetzt von alten Stegstrukturen und kleinen, versenkten Holzbooten, die der heimischen Meeresfauna als künstlicher Lebensraum dienen.
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