Länderführer
Entdecke 3 öffentliche Tauchplatzführer in ganz Bulgarien.
Bulgarien
Die in Glasgow als rumänisches Passagierschiff vom Stapel gelaufene Regele Carol I diente als Hilfskriegsschiff und Minenleger, bis sie vor Warna auf eine sowjetische Seemine lief. Ihr Stahlrumpf ruht aufrecht auf dem Sandboden des Schwarzen Meeres. Wracktaucher erkunden die eingestürzten Decksaufbauten, freiliegende Deckswinden und aufgerissene Rumpfplatten, die dicht mit Mittelmeer-Miesmuscheln bewachsen sind.
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Aufrecht auf dem schlickigen Meeresboden südlich von Varna ruhend, sank dieses sowjetische U-Boot der Schtschuka-Klasse bei Kampfhandlungen im Dezember 1941. Das Wrack ist weitgehend intakt geblieben. Armaturen des Kommandoturms, Lafetten der Decksgeschütze sowie Explosionsschäden zeichnen sich durch die trübe Wassersäule ab. Eine ausgeprägte Sprungschicht sorgt am Grund für dunkle, nahezu gefrierende Bedingungen, die einen adäquaten Kälteschutz und ein diszipliniertes Gasmanagement erfordern.
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Das sowjetische U-Boot der Schtschuka-Klasse, Shch-211, sank im November 1941 vor der bulgarischen Küste durch eine Seemine und liegt aufrecht auf ebenem Meeresgrund. Die Minenschäden konzentrieren sich auf den Bug. Der Kommandoturm, die Periskope, die Montage des Deckgeschützes und die Rumpflinien zeichnen sich unter dem dichten Muschelbewuchs deutlich ab. Da das Wrack als offizielle militärische Kriegsgräberstätte gilt, beschränken sich Tauchgänge streng auf die Außenbesichtigung ohne Penetration.
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